Der 9. Monat im Jahr 2012

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mirja
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Der 9. Monat im Jahr 2012

von mirja am 29.09.2012 12:11

Der 9. Monat im Jahr 2012

 

„Der Herbst der Entscheidung!" „Das Endspiel hat begonnen." Das sind Aussagen aus einer
Sendung zur Eurokrise am 10.9.2012.

Stimmt! Aber sicher in einem anderen Sinne, als in der Sendung gemeint. Betrachten wir
deshalb diesen 9. Monat aus der Sicht unserer Bewusstseinsbildung und ihrem status quo.

Bewusstsein bildet sich durch ständigen Einfluss bestimmender Faktoren. Jede bewusste
Erkenntnis hängt letztlich vom Zeitgeist ab. Jede Zeit hat ihre speziellen Einflusskräfte die sie
von den Zahlen erhält. Zahlen geben der Zeit ihre Qualität. Zahlen und Zeit sind untrennbar
miteinander verknüpft.
Jeder Kalender ist ein Zahlen-Zeit-Konstrukt. „Über den Kalender erfährt der Mensch den
Auftrag des Himmels!" sagen die Chinesen. Der Kalender zeigt, welche Informationen
und Energien gerade ihre Wirkkräfte entfalten und durch den Menschen zur Auswirkung
kommen. So gesehen bildet er für jede Gesellschaft oder Kultur das Bewusstseinszentrum.
Auf ihn konzentriert sich das Massenbewusstsein. So bestimmt ein Kalender letztlich den
gemeinsamen Standpunkt und bewirkt die kollektive Ausdruckskraft. Worauf die meiste
Aufmerksamkeit gelenkt wird, dort entsteht Realität und Bewusstheit.

Weltweit orientiert sich fast die gesamte menschliche Gesellschaft am gregorianischen
Kalender. Andere Kalender (z. B. der jüdische, islamische, chinesische) werden zwar auch
genutzt, bekommen aber nicht diese imposante Zuwendung. Die konzentrierte Fokussierung
macht den gregorianischen Kalender derart weltbestimmend. Was wiederum bedeutet, dass
er bestimmend für unsere Bewusstseinseinsbildung ist!
Deshalb ist es sinnvoll, sich mit seinen jeweiligen Qualitäten zu beschäftigen, um sein
einflussreiches Potential für sich selbst und seine Lebensführung nutzen zu können.
(Informationen über die Gründe, warum dieser Kalender weltweit eine derartige Bedeutung
erhalten hat, folgen im 12. Monat.)

Zurück zur 9:
Bewusstsein bedeutet, dass ich etwas weiß. Auch wenn ich weiß, dass ich nichts weiß.
Bewusstsein ist klare Unterscheidung, Feststellung, Wahrnehmung, Erkenntnis, Erfahrung,
Schlussfolgerung, Quintessenz. Alles Qualitäten und Begrifflichkeiten der 9.

Erst Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden die Begriffe Information
und Bewusstsein als Prinzipien der physikalischen Welt in der Wissenschaft offiziell
anerkannt und eingeführt. Die Phänomene der materiellen Erscheinungswelt waren ohne
diese Abstrakta nicht mehr erklärbar.
Mit der Aussage: „Bewusstsein erschafft Realität" weist die Qualität der 9 endgültig über
die ausschließlich messbaren, greifbaren, konkreten Fakten des materiellen Selbst- und
Weltbildes hinaus. Es kommt zur Bewussteinserweiterung, zur Expansion des Bewusstseins,
zur kompletten Erneuerung unseres Selbst- und Weltbildes. Auch das gehört zu den
Eigenschaften der 9, allerdings schon im Einflussbereich der 20 (20. Jahrhundert) und noch
eindrücklicher im 21. Jahrhundert.

Die 9 ist eine extrem dynamische Qualität. Als 3x3 erzeugt ihre Wirbelenergie die Steigerung
der Rotationsgeschwindigkeit, alles kommt jetzt immer heftiger ins rotieren. Bewusstsein
und Wahrnehmung beschleunigen sich und nicht etwa die Zeit, wie viele irrtümlich meinen.
Kreisläufe werden gegen Ende eines Zyklus kleiner, ähnlich einem Abflussstrudel. Jedes
Jahr können wir beobachten, dass es ab dem 9. Monat rasant zum Jahresende hin geht, im
Gegensatz zum langsamer verlaufenden Jahresanfang.
Damit macht die 9 im Jahr 2012 keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil, 9 und 2012
agieren jetzt Hand in Hand. Die 2012 schließt endgültig diverse, uns bisher bestimmende
Zyklen ab und fordert die Bewusstmachung des aktuellen Reifegrads der ‚materiellenMeisterschaft'.
Gleichzeitig bietet die 9 nützliche Ablösungskräfte, um uns von veralteten,
gewohnten, tradierten Bindungen zu befreien. Das können Denkmuster, Glaubenssätze,
Überzeugungen, Konditionierungen, aber auch konkret Geld, Besitz, Arbeitsplätze,
Gesellschaftsstatus, Beziehungen oder Wohnorte sein.
Gemeinsam produzieren sie enorme Auflösungserscheinungen bisheriger Trennwände, bis
hin zum elektromagnetischen Feld. Diese zerfließen wie Butter in der Sonne. Da können
schon mal die verschiedenen Bereiche ineinander verschwimmen. Dazu gehört auch
‚gesichertes' Wissen, eine Spezialität der 9.
In Folge entstehen zunehmend Unsicherheit, Ungewissheit und Unwissenheit.
Umso wesentlicher ist es, sehr bewusst zu beobachten und innerlich ruhig den eigenen
Fixpunkt zu halten. Derzeit reicht es zu wissen, was von alledem, was da ‚draußen' passiert,
wirklich noch zu mir gehört. In welche Ereignisse lasse ich mich noch hineinziehen? Womit
identifiziere ich mich noch? Welche Spiegelspiele und Dramen gehören nicht mehr zu
mir? Wahres Selbst-Bewusstsein ist die perfekte Einstellung gegen den aufkommenden
Schwindel aus diesen Drehmomenten.

Das Wesen der 9 ist es, bisher Entstandenes mental und bewusst zu begreifen. Sie will
wissen woraus etwas besteht, wie es entstanden bzw. geschaffen wurde. Sie erkundigt sich
nach Herstellungsdetails, Inhaltsstoffen und Ablaufprozessen.
Dafür geht sie zurück zum ersten erfassbaren Ursprung und rekonstruiert rückblickend alle
Einzelheiten pragmatisch, mental, analytisch, sezierend, intellektuell. Ihr geht es darum
Bilanz zu ziehen, auszuwerten, wesentliche Informationen und Erkenntnisse zu gewinnen,
Wissen zu schaffen und Bewusstsein zu erweitern.
Das Geschaffene (ob Kuchen, Materie, Welt oder Realität) wird bis in die kleinsten
Elementarteilchen und Vorgehensweisen zerlegt, um es verständlich zu machen.
Das ‚Zerlegen' müssen wir hierbei wörtlich nehmen. Denn während das 9er Bewusstsein
alles bis in die kleinste Einzelheit verstehen will, wird es gleichzeitig zerteilt, zerlegt
und aufgelöst. Ihre dynamische Energie stört die Ruhe eines Zustandes, löst ihn
durch Verwirbelung in seine einzelnen Bestandteile und zerstört ihn. Deshalb sagt die
Zahlenphysik: „Der Wirbel der 9 der alles zerstört!"
Das lässt sich auch mathematisch erklären, denn teilen wir 1 durch 9 erhalten wir 0,1111>,
die 9 zerteilt die 1 in unendlich viele Einzelteile.

Vielleicht verstehen wir jetzt besser, warum wir die Jahre von 1900 bis 1999 einerseits als
Atom- andererseits aber auch, vor allem die letzten Jahrzehnte, als Informationszeitalter
bezeichnet haben.

Der 9 verdanken wir Denk- und geistiges Vorstellungsvermögen, Forschung, Wissenschaft,
Informationsgewinn, technologischen Fortschritt, Intellekt, Auflösung, Zerstörung, Befreiung
und Erneuerung.

Machen wir uns aber im Jahr 2012 darauf gefasst, dass sie noch einmal ihr ganzes
störendes, verwirrendes und vernichtendes Talent einbringen wird. Sie ist nun mal
ein Störenfried! Ihr derzeitiges Lieblingsziel ist ihr eigenes Produkt: Der gesunde
Menschenverstand. Wir glauben, wir verlieren den Verstand. Da ist auch was dran.
Deshalb stehen wir vor der Frage, inmitten der Tumulte auf Angst und Aggression zu setzen
oder sich auf die innere Ruhe und Herzenskraft zu konzentrieren.
Angst und Aggression sind die gewohnten, vertrauten Reaktionen nach der
‚alten Gutsherrenart'. Innere Ruhe und Herzenskraft sind Geschenke des neuen
Selbstbewusstseins.

Während sich das Äußere abtrennt, dort alles immer mehr auseinander treibt, tiefe Furchen
und Furcht hinterlässt, können wir – dank der Macht der 8 - gleichzeitig beobachten, wie
es sich von uns entfernt und wie in uns die Verbindung von Herz, Verstand und spiritueller
Intelligenz hergestellt wird. Wohin lenken wir unsere Aufmerksamkeit?

Die 9 x Kluge hat verstanden!

Als ‚erfüllte 1' erreicht auch der Egoismus unter dem Einflussbereich der 9 seinen
Höhepunkt. Mit der 1 beginnt die Entwicklung des Ichbewusstseins, mit 9 endet er. Zeitlich
waren das die Jahre von 1000 bis 1999.
In den 1990er Jahren wurde das Höchstmaß erreicht; Egozentrik und Kapitalismus
(Ansammlung von Vermögen auf ein Haupt) steuern konsequent im Turbogang auf ihr Finale
zu.
Gegen Ende dieser Phase greifen sie in alle Bereiche des Lebens ein. Das nach Außen
gerichtete Kinder-Ich giert nach Anerkennung, Bestätigung, Jugend, Fitness, Schönheit,
Wissen, Reichtum, Macht über .... Alles muss schneller, höher, weiter, besser, schöner,
jünger, reicher, machtvoller, einflussreicher werden. Wettdenken, Wettläufe, Wettkämpfe,
Konkurrenzdenken, Rivalitäten, Interessenskonflikte wohin wir sehen.
Auch hier werden wir in diesem Monat sehr gefordert. Das Ego stemmt sich mit aller Macht
gegen seinen Untergang, es will nicht sterben. Aber es spürt - wie alles bewusst Existente -
seine agonische Phase, seinen ‚Todeskampf' und mobilisiert noch einmal alle Lebenskräfte.
Das kann sich bis ins Absurde steigern. Absurde Abwegigkeiten des egozentrischen
Bewusstseins sind das deutlichste Zeichen, dass seine Endphase erreicht ist. Jedenfalls
darin haben wir Gewissheit!

Gleichzeitig entsteht ein Bewusstsein für die ‚Wertlosigkeit' von Materie. Traditionelle,
konservative, nachhaltige Wertschöpfung ist nicht das Thema der 9. Im Gegenteil, wie wir
jetzt wissen, ist ihre Aufgabe das Auflösen, Zerstören, Loslassen, Befreien.
Das wiederum führt zunehmend zu Vandalismus, zu gewalttätigem Vernichtungswillen.
Dahinter steht einmal das Unverständnis für materielle, verbindliche Werte und Privatbesitz,
aber auch das Bedürfnis auszubrechen, sich von alten Lebenszwängen zu befreien, sich
von überholten Regeln, Gesetzen und Begrifflichkeiten zu lösen. Der Verstand, so sagen
Soziologen, läuft beim ‚Kaputtmachen' heiß, weil er selbst auf Trennung aufbaut. Das Gehirn
ist nicht außer Kontrolle, sondern im Gegenteil, ganz in seinem Element! Im Gehirnstamm
sind hoch aggressive Verhaltensmuster gespeichert, die dem eigenen Überleben dienen.
Das Ego wird zum ‚Tier', wenn es um seine bedrohte Existenz geht. In der Tat ist in der
Auflösungsphase jede bestehende Existenz im Höchstmaß gefährdet, deshalb laufen die
Reaktionen in diesen Zeiten gerne mal aus dem Ruder und sind nicht mehr kontrollierbar.
Die 9 zwingt uns, auch das Destruktive als Bestandteil eines Schöpfungsprozesses
anzuerkennen.

Zusätzlich kommt noch eine gesteigerte Rechtfertigung und Verteidigung alter, bewährter,
tradierter Glaubensrichtungen und Überzeugungen. Das Phänomen lässt sich immer wieder
beobachten: Kommt es zum Verlust, gewinnt ein Mensch, eine Überzeugung, eine Ideologie,
oder ein Lebensumstand auf einmal unglaublich an Bedeutung. Rückzug, Verminderung,
Abschied und Verlust führen unmittelbar zur Wertsteigerung. Auch hier steigert sich reflexiv
der angeborene Erhaltungstrieb und versucht mit allen Mitteln, den Verlauf zu stoppen.
Deshalb sind auch aus dieser Sicht viele Konfliktpotentiale und Machtkämpfe angelegt und
drücken sich z. B. durch propagierte Energieengpässe, Höchstpreise und Glaubenskriege
aus.

Und zum guten Schluss. Im 3dimensionalen Bewusstsein nehmen wir uns ausschließlich
als Geschöpfe bzw. Opfer wahr, die keinen Zugang zur inneren, ewig sprudelnden
Schöpfungsquelle haben. In dieser Vorstellung müssen wir unsere gesamte
Existenzerhaltung von Außen beziehen und sind auf jede Art von Energie-, Nahrungs- und
Produktkonsum, sprich Verbrauch, ausgerichtet und angewiesen.
In diesem Kontext ist natürlich auch die 9 (3x3) eine Qualität, die extrem Energie verbraucht.
Das liegt einmal daran, dass die 9 selbst eine enorme Energieverschwenderin ist. Durch ihre
Wirkkraft wird immer mehr Energie nötig, da ihre Dynamik keinen Aufbau leistet, sondern im
Gegenteil das Aufgebaute aufzehrt.

Ihr Energiebedarf resultiert aber auch daraus, dass sich alle Existenzen gegen sie und ihre
Auflösungskraft zur Wehr setzen und erbittert Widerstand leisten. Diese müssen immer mehr
Aufwand betreiben und immer mehr Ressourcen aktivieren, um ihre bestehende Realität zu
erhalten. Das wiederum führt zur Steigerung des Energieeinflusses, den die 9 aufwenden
muss, um ihren Job zu machen. Es kommt zum drastischen Energieverschleiß.
Erinnern wir uns an die letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts und seine bis
heute spürbaren Auswirkungen. Energieverbrauch und Konsumsteigerung wachsen ins
Extreme. Die 9 hetzt uns gerade in und durch den Konsum.
Diese Tatsache äußert sich auch in der sehr verbreiteten Preisgestaltung. Ein Preis z. B. von
9,99 Euro meint nicht nur, dass die 10 als ‚teurer' wahrgenommen würde, sondern die vielen
9er fordern tatsächlich zum Erwerb und konsumieren eines Produktes auf. Sie suggerieren
die Notwendigkeit für Neues, sagen ‚du brauchst mich' oder ‚du brauchst immer mehr' zur
Verwendung und Verschwendung. Gerade hier taucht die 9 nicht zufällig massenhaft auf.

Das 9erBewusstsein, mit seinem heftigen Rotationsantrieb, treibt uns bis zur Grenze, bis
zur Atemlosigkeit, bis zur Erschöpfung, bis zum Verbrauch der letzten Reserven, bis zum
Wandlungspunkt, bis zum wirklich Neuen. Sein Energieverbrauch steigert sich exponentiell
auf allen Gebieten, je näher wir dem ‚Abgrund' oder ‚Abfluss' kommen. Heißt, je mehr wir
uns dem endgültigen Abschluss unseres alten Selbst- und Weltbildes nähern. An diesem
Punkt stehen wir jetzt!

So gesehen ist die 9 wirklich keine langsame, gemütliche, empathische, friedliche,
sanftmütige, erträgliche, sparsame, Existenz erhaltende Wirkkraft. Mit Friede-Freude-
Eierkuchen-Lächeln, auch spiritueller Art, hat sie wenig am Hut.
Dafür ist sie auf ihre Art sehr verständnisvoll. Eine Kraft, die uns zu äußerst einsichtsvollem
Verständnis zwingt. Sie ‚rettet' uns, in dem sie uns aus jedem festgefahrenen Zustand erlöst
und befreit.
Dabei verursacht sie Nervosität und/oder Schmerz, wenn wir uns durch Widerstand und
Festklammern aufreiben. Die 9 macht reizbar, nervös und schmerzempfindlich, weil sie für
die Bildung unseres Nervensystems zuständig war (Neuronen, Neurologie, Neuralgie). Das
macht uns extrem empfindsam.
Der 9. Monat des Jahres 2012 kann schwindelig, unruhig und reizbar machen sowie sehr
schmerzhaft sein. „Ich halte es im Kopf nicht mehr aus!" wird mir dieser Tage sehr häufig
gesagt.

Wundern wir uns also nicht, wenn wir in diesem Monat o. g. Wirkungen beobachten,
denn in diesem Jahr geht es um mehr als die Auflösung eines Zustandes, der sich in
wenigen Monaten gebildet hat. Es geht um den unaufhaltsamen Zerfall vieler Jahrtausende
alter Konstrukte. Das hat selbstverständlich auf das egozentrische Kinderbewusstsein
und seine Erzeugnisse höchst bedrohliche Auswirkungen und führt zu entsprechenden
Existenzängsten. Wie titelte dieser Tage eine kleine Bezirkszeitschrift meiner Region?
„Angstpolitiker erzeugen Wutbürger!"

Mit dem Jahr 2000 kommt es zu einem vollkommen anderen Energieeinfluss. Die Kräfte der
20 und 21 lösen die Vorherrschaft der 9 und der 19 ab. Ihre Zeit ist zu Ende. Was wir jetzt
noch erleben, sind lediglich die real erkennbaren Auswirkungen, bis sich die gesamte alte
Vorstellungswelt und ihre entsprechenden Manifestationen aufgelöst haben. Je weniger wir
diesem Prozess unsere Aufmerksamkeit schenken und geschehen lassen, was geschehen
muss, desto schneller wird er sich vollziehen.

Allerdings ist es wichtig, genau das zu verstehen!

Jetzt vermittelt uns das Feld der 9 wichtige Erkenntnisse für umfassende Zusammenhänge,
eine Retrospektive vieler vergangener Zyklen und deren Auswertung. In Verbindung mit dem
Jahr 2012 kommt es in unserem Bewusstsein zu folgeschweren Erneuerungsprozessen.

Die 9. Bewusstseinsstufe der Tarotkarten vermittelt uns das passende Bild: Der Eremit,
mit seiner Laterne in der Hand. Gemeint ist nicht der Einsiedler, der sich auf einen Berg
zurückzieht, um einsam und verlassen zu meditieren. Sondern im Gegenteil ziehen sich
Einsamkeit und Trennungsbewusstsein zurück. Die 9 macht uns die 1, die Einmaligkeit
und Einzigartigkeit unserer Persönlichkeit bewusst. Diese 1 ist jetzt im Sinne der 9, reif
und erwachsen, um ab sofort das Licht des eigenen Bewusstseins als ‚Erleuchtung',
als Leuchtkraft zu nutzen. Die 9 ist die erleuchtete 1, die ihre Erfüllung erreicht hat und
selbstbestimmt im Licht der eigenen, erkannten Wahrheit lebt.

Das bedeutet, die 9xKluge weiß um den Wert des eigenen, individuellen Lebens, trifft ihre
Entscheidungen aus diesem Verständnis und folgt nur noch ihrem eigenen Licht.

Mit der 8 wurden wir mit unserem Machtstatus konfrontiert und aufgefordert, die
Eigenmächtigkeit anzuerkennen und ihren Wert zu schätzen. Dabei unseren persönlichen
Gestaltungsraum einzunehmen und den Mut aufzubringen, diese Schöpfungsqualität zu
realisieren, zu äußern.

Auch mir blieb diese Erfahrung nicht erspart und ich wurde pünktlich, Mitte August, mit
diesem Thema heftig konfrontiert. Nach dem Motto: „Wer bezahlt, bestimmt die Regeln!"
zeigte sich mir diese ‚Übermacht' ganz so, wie sie sich von Geld und Besitz ableitet.
Ohne ins Detail einzugehen war mir urplötzlich klar, dass dieses anachronistische Selbst-
und Weltbild mein unmittelbares Umfeld, nämlich meinen äußeren Wohnraum, dominiert.
Sofort wusste ich, dass eine Entscheidung ansteht und genauso deutlich war auch welche:
Es ist Zeit, meine Macht zum Ausdruck zu bringen, dieses Spiel für mich zu beenden, aus
dieser Situation auszusteigen und diesen Platz zu verlassen.
Das Wichtigste war jetzt, willkürlich vorgesetzte Grenzen nicht mehr zu akzeptieren, mich
nicht mehr von einem Geld-Macht-Kontroll-Dogma beherrschen zu lassen und zu dieser
eigenen Überzeugung und Wahrheit zu stehen.

Und das ohne konkrete, bestehende Alternative. Denn bis jetzt habe ich keine Ahnung,
wohin mich mein Schicksal führen wird. Das hat aber letztlich keine Bedeutung!

Mir wurde ein Ereignis geschenkt, an dem ich meine innere Einstellung konsequent in die
Tat umsetzen konnte. Das darauf einsetzende Glücksgefühl war unglaublich. Die Kraft
der eigenen Macht zu spüren, die durch diese Entscheidung frei gesetzt wurde, war eine
wundervolle Erfahrung. Alles jubelte in mir: „Ich bin frei!"

Natürlich hat mich das Ereignis noch eine ganze Weile beschäftigt und einen gewaltigen
inneren Prozess ausgelöst. Es gab jede Menge Gelegenheit der Reflektion.

Seit die 9 im Spiel ist, begreife ich zunehmend die ganze Tragweite dieser Konfrontation.

Im Sinne der 2012 schließen wir jetzt persönliche Prozesse ab, die uns noch an die alte
‚Weltmacht' binden. Dazu gehören auch inkarnationsübergreifende Themen sowie Schwüre,
Treuegelöbnisse und Verträge längst vergangener Epochen. Jetzt bietet sich das alles zur
endgültigen Bereinigung, Auflösung und Befreiung an.
Dabei ist es nicht nötig, sich das im Detail bewusst zu machen, was bewusst erledigt werden
muss, zeigt sich ohnehin in der Realität.
Allein durch Konzentration auf die Eigenmacht entziehen wir uralten Machtspielen
unsere Zustimmung und ehemalige Generalvollmacht. Dadurch findet automatisch ein
Machtwechsel statt, von außen nach innen.

Durch die 9, kommt es zum Höheren Begreifen. Die angesammelten Lernprozesse
vieler Lebensphasen stehen jetzt für gewaltige Einsichten zur Verfügung. Der Modus
unserer Verständnisfähigkeit wird gerade vollkommen erneuert. Das führt auch zum tiefen
Verständnis für konfrontative Ereignisse. Das macht die Erlösung vollkommen!

Unsere aktuelle Bildungsstufe und ihr entsprechendes Bewusstseinsniveau zu kapieren,
löst auch höchst spontan dazu passende Handlungen aus. Der kleinste Effekt kann derzeit
genügen, um eine lang anstehende und weitreichende Entscheidung zu treffen.
Dabei unterstützt uns die 9, rückblickend Zusammenhänge zu verstehen, Verständnis dafür
zu entwickeln, warum und wozu wir bestimmte Situationen erleben und erfahren mussten.
Wie gesagt, viel Einfühlungsvermögen hat sie nicht, dafür aber äußerst empfindsame
Antennen für Situationen, die nach Veränderung, Fortschritt und Erneuerung schreien.

Ja, es ist der Herbst der Entscheidung und das Endspiel hat begonnen!

Frage ist, um welche Entscheidung geht es uns und welche Art Endspiel spielen wir?

Wollen wir uns weiter mit der Außenwelt identifizieren, sie ändern, verbessern oder gar
retten? Drücken wir immer noch den Pickel am Spiegel aus? Beteiligen wir uns noch durch
unsere Aufmerksamkeit, weiter an der Vergrößerung der Kluft zwischen Arm und Reich?
Sind wir für das Eine und gegen das Andere? Gibt es immer noch ein nützlich/schädlich;
gesund/ungesund; gut/böse; richtig/falsch?

Oder haben wir endlich begriffen, dass alles zum Schöpfungsspiel gehört. Ein Gut bedingt
das Böse; ein Richtig das Falsche; der Reichtum die Armut. Das Ganze funktioniert auch
umgekehrt.

Lassen wir uns nicht mehr von den ‚Gutmensch-Argumenten' täuschen, die meinen Energie
sparen oder auf begrenzte Energieressourcen achten zu müssen, die meinen die Umwelt
verbessern zu müssen und keinen Menschen schädigen wollen; die auf den Hunger in der
Welt hinweisen, die Katastrophen mit bösen Politikern und Firmenbossen in Verbindung
bringen und das Rauchen verbieten. Die immer wieder die Schuld am Elend in der Welt
den ‚Bösen' zuschachern, die die Not, die Krankheit und den Tod anderer Mitmenschen,
zumindest billigend in Kauf nehmen oder es sogar auf deren Vernichtung abgesehen haben.

All diesen beschränkten, begrenzten, kleinkarierten Sichtweisen wird die 9 schwer zu
schaffen machen.
Auch der darin enthaltende Größenwahn wird uns durch die 9 begreifbar. Denn wer glaubt,
einen anderen Menschen, die Umwelt, die Natur schädigen zu können, glaubt vor allem, er
habe die Macht dazu!
Wie heißt es so schön: Wenn ein Geschäftsführer glaubt, dass er Geschäfte führt, dann
glaubt er auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten!

Nein! Im Sinne der 9 geht es nicht mehr um Einsparung, Begrenzung, Schuldzuweisungen
und Abgrenzung von Gut und Böse. Sie bringt Verständnis für Machtverhältnisse.

Die 9 im Jahre 2012 sieht alles von einer erhöhten Sicht und begreift den ganzen
Werdegang in seinen einzelnen Aspekten. Dabei kann sie keinen als besser oder wichtiger
bzw. unwesentlicher oder unrechtmäßiger verstehen.

Der Gedanke im Verständnis der 9 ist DANKE für alles was die Schöpfung zu bieten
hat. DANKE für den Reifegrad, den das menschliche Bewusstsein, gerade durch seine
egozentrische Phase, erreicht hat. DANKE für den Mut, diesen schrecklichen, grausamen,
quälenden, schmerzhaften, leidvollen Prozess durchgestanden zu haben. DANKE für die

Einsichten, die wir dadurch gewonnen haben.

Ab jetzt ist endlich Schluss mit allen engstirnigen Vorstellungen!

Die 9 bringt wieder alles zum Fließen. Sie reißt Beschränkungen und Begrenzungen unserer
früheren Gedankenstrukturen ein, bringt alte Glaubenssätze und Konditionierungen zum
Einsturz. Mit ihr können wir endlich loslassen! Sie treibt uns immer schneller dazu, Konflikte
und Probleme zu lösen und keine neuen mehr aufzubauen. Um Probleme lösen zu können,
mussten wir immer wieder neue erschaffen. Auch das ist Geschichte.

Sie bringt uns Verständnis für unsere eigenen Energiekräfte. Lässt uns begreifen, dass wir
selbst ein ‚Atomkraftwerk' sind und jederzeit unbegrenzte Energie zur Verfügung haben,
die wir aus uns heraus aktivieren können. Es gibt keine Abhängigkeit mehr von äußeren
Energiequellen, äußerer Geldmacht, äußerer Energiegewinnung. Jetzt sind wir frei vom
Konsumzwang! Frei von der Vorstellung, Energie zu verbrauchen. Alles eine Frage der
Einstellung, der gedanklichen Fokussierung.

Wir mutieren zu Energieerzeugern, in dem wir uns der wahren Schöpfungsquelle
bewusst sind. Wir schwimmen in einem unendlichen Meer von schöpfungschwangerem
Fruchtwasser, durchdrungen und umgeben von reinstem Schöpfungspotential, geborgen und
genährt von einer gigantischen Gebärmutter.
In jedem Augenblick atmen wir Schöpfungsenergie ein. Mit jedem Atemzug inhalieren wir
das ganze Himmelreich! Ist das so schwer zu verstehen?

Die 9 führt uns zu dieser Wahrheit zurück, die immer da war, nur kurzfristig, durch eine
kleine Bewusstseinsphase vorübergehend ausgeblendet war.
Bewusst erfahren wir täglich mehr von unserem ursprünglichen Selbst, erleben die höhere
Reife der Selbstbesinnung. Weit über das terrestrische Wissen hinaus, verbindet uns die 9
wieder mit universalen Weisheiten. Als ‚Sammelstation aller Lernprozesse' aus vielen, vielen
Zyklen, bewirkt sie heute ein Verständnis für das Wesentlichste:

ICH SELBST BIN EIN SCHÖPFERISCHES ENERGIEBÜNDEL!

Achten wir im 9er Monat genau auf diese Information und fokussieren uns auf diesen
Erkenntnisstand unserer bisherigen Bewusstseins(aus)bildung.

Wer jetzt noch von Mangel, Trennung, Elend und Weltenschmerz redet, der hat es nicht
verstanden und gehört nicht zu den 9xKlugen.

Quelle:

In Lak´ech
mirja, 12-IX

Geh´ langsam, du musst nur auf dich selbst zugeh´n! :P

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