Die sieben Huna-Prinzipien

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mirja
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Die sieben Huna-Prinzipien

von mirja am 20.11.2010 08:21

Die sieben Huna-Prinzipien
1. Die Welt das, wofür Du sie hältst.
2. Es gibt keine Grenzen.
3. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit
4. Jetzt ist der Augenblick der Macht.
5. Lieben heißt glücklich sein mit ...
6. Alle Macht kommt von innen.
7. Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit.


Was ist "Huna"?
HUNA heißt wörtlich übersetzt "Geheimnis" und hat seine Wurzeln auf den Inseln des Südpazifiks.
Es steht für die polynesische Lebensphilosophie der Liebe (ALOHA) und der Kraft (MANA).
"Die Welt ist so, wie du sie siehst" und "Es gibt keine Grenzen." sind zwei zentrale Themen dieser ca. 5.000 Jahre alten Philosophie.

1. IKE: "Die Welt ist, wofür du sie hältst."
Dieser Satz beschreibt auf sehr einfache Weise die Bedeutung unserer Einstellungen, unserer Gedanken und unserer inneren Bilder. Sich hierüber bewusst zu werden ist ein wesentlicher Schritt zu einem glücklichen und befreiten Leben.
Welches Bild hast du über dich, über deine Kollegen, deine Firma oder deine Partnerschaft?

2. KALA: "Es gibt keine Grenzen."
Vor 100 Jahren war die Wissenschaft der festen Überzeugung, fliegen in Flugzeugen sei unmöglich, da Metall schwerer als Luft ist! Noch vor 50 Jahren war sich die Menschheit absolut sicher, dass wir niemals zu anderen Planeten fliegen können. Heute sind Astronauten, die zum Mond fliegen, etwas ganz Normales. Alle diese Grenzen konnten nur überwunden werden, weil irgend jemand den Mut hatte, Unmögliches für möglich zu halten!
Wo wärst du bereit, etwas scheinbar Unmögliches für möglich zu halten? Wie wäre es z.B. mit der Heilung einer "unheilbaren" Krankheit oder der Begegnung mit dem Partner deiner Träume oder der Entdeckung deines Traumjobs oder mit einem tollen Arbeitsklima, obwohl Chef und Kollegen die gleichen bleiben?

3. MAKIA: "Energie folgt der Aufmerksamkeit"
Das, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, wächst. Richtest du deine Aufmerksamkeit darauf, dass von allem reichlich da ist oder gehst du davon aus, dass du Mangel leiden musst - z.B. an Geld, an Beziehungen, an Gesundheit, an Kundenaufträgen? So wird ein Schuldenberg beispielsweise eher größer statt kleiner, wenn man ihn sich ständig vor Augen hält und sich dabei tendenziell immer schlechter fühlt.
Ganz anders ist es, wenn du deine Aufmerksamkeit auf das richtest, was du erreichen oder bewirken willst. Kaum etwas hat eine größere Anziehungskraft als eine lebendige Vision!

4. MANAWA: "Jetzt ist der Augenblick der Macht. Es gibt nur jetzt."
Eine elementare Wahrheit, die immer wieder vergessen wird. Was nützt es, vermeintlich verpasste Chancen oder Fehler der Vergangenheit zu beklagen oder sich auf Zukunftserwartungen zu fixieren, wenn wir dadurch diesen Moment nicht erleben?
Sicher ist es wichtig, aus gemachten Fehlern zu lernen und sich Ziele zu setzen. Alle Visionen und Ziele haben jedoch nur den einen Sinn, uns in diesem Augenblick zu beflügeln. Es gibt nur jetzt.

5. ALOHA: "Lieben bedeutet, glücklich sein mit …"
Hier kommt das Rezept, um glücklich zu sein: Liebe alles, was du in deinem Leben vorfindest und entscheide dich, glücklich zu sein!
Vergiss Bedenken wie:
"Ich kann erst glücklich sein, wenn ich einen Partner gefunden habe."
"Wenn ich meinen Partner verlassen habe."
"Um glücklich zu sein, muss ich erst einen Job finden bzw. meinen Job kündigen."
Glück braucht keine Bedingungen. Wir haben jetzt sofort die Möglichkeit, uns dafür zu entscheiden, glücklich zu sein!
Du kannst bestimmte Umstände oder Menschen einfach nicht lieben? Mach dir bewusst, dass du dadurch dein eigenes Glück schmälerst.

6. MANA: "Alle Macht kommt von innen. Äußerer Einfluss ist Einbildung."
Übernimmst du die Verantwortung für das, was du erlebst oder schiebst du die Schuld gern auf andere, auf deinen Partner, auf die schlechte Auftragslage oder die unfähigen Mitarbeiter?
Du hast es in der Hand, durch ein verändertes Denken, dein Leben zu verändern!

7. PONO: "Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit."
Wissen allein ist nicht genug. "Einen Experten erkennt man an seinen Resultaten", sagen die Kahunas (Meister des HUNA).
So können wir an unserem Leben oder auch an der Entwicklung unserer Firma ablesen, wie weit es gelungen ist, diese Prinzipien tatsächlich umzusetzen. Aber sei nicht streng mit dir.
Denn du weisst ja: Lieben bedeutet, glücklich sein mit ...

Literatur zum Thema:
Kala Kos und John Selby: Die Huna- Lehre
Serge King: Begegnung mit dem verborgenen Ich
Henry Krotoschin: Huna- Praxis
Joachim Goerke: Huna-Praxis (CD)

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Was ist HUNA?

von mirja am 06.12.2012 14:37

Was ist HUNA?

 

Huna ist eine Lebensweise, eine Lebensphilosophie.

Huna ist eine Weisheit und Praxis, die aus Psychologie, Philosophie, Religion und Lebenserfahrung zusammengesetzt ist. Die Methoden sind einfach, klar und leicht erlernbar. Huna ist dennoch keine Religion oder Sekte, es gibt keine Dogmen und kritische Stimmen sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.

Die Huna-Lehre kennt die drei Selbste (unteres, mittleres und hohes Selbst), verschiedene Werkzeuge und 7 Grundprinzipien.

Der Schlüsselsatz, oder die Quintessenz der Huna-Weisheit lautet: „helfe immer, verletze nie"

Die zwei wesentlichen Grundideen der Huna-Lehre sind:

Die Dreiheit des geistigen Menschen, die Verbindung der drei Selbste zu einer Einheit und damit die Verbindung mit Gott zu schaffen, denn unser Hohes Selbst ist unser göttlicher Teil. Sind wir mit unserem Hohen Selbst verbunden, dann sind wir auch mit Gott verbunden.

Gedanken sind Realität, wenn wir es wollen.

Huna-Anwendungen im täglichen Leben verbessern die gesamten psychischen und physischen Lebensumstände, den Charakter, den Seelenfrieden, die geistige, seelische und körperliche Harmonie. Wir haben mehr Lebenskraft und bekommen durch die bewusste Verbindung zwischen unseren drei Selbsten ein unerschütterlich starkes Gefühl von Geborgenheit (...wir sind nicht mehr allein sondern all-eins, das Gefühl der Einsamkeit gibt es nicht mehr).

Ich bestimme selbst, ob ich mich einem Thema
in Freude oder Zorn widme oder ihm ganz die Bedeutung nehme.
Es liegt an mir, ob ich leide, gelassen oder glücklich bin.
Serge Kahili King - Weisheiten aus Hawaii

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Huna – Das geheime Wissen : Die drei Selbste

von mirja am 06.12.2012 14:41

Huna – Das geheime Wissen
Die drei Selbste

 

Wir bestehen aus drei geistigen Wesen, dem mittleren Selbst, dem unteren Selbst und dem höheren Selbst. Manchmal wird das untere Selbst auch als inneres Kind bezeichnet, bzw. das höhere Selbst als unser Schutzengel. In der Psychologie kennt man diese Begriffe auch als Ich, Über-Ich und Es (das Unbewusste).

Eine der wesentlichen Grundideen von Huna ist, die Dreiheit des geistigen Menschen, die Verbindung der drei Selbste zu einer Einheit und damit die Verbindung mit Gott zu schaffen, denn unser Hohes Selbst ist unser göttlicher Teil. Sind wir mit unserem Hohen Selbst verbunden, dann sind wir auch mit Gott verbunden.

Lono – Das mittlere Selbst (ich, ego, ...) / Lono (= Verstand, Denken, Bewusstes)
Das mittlere Selbst besteht aus dem menschlichen Körper und einem dazugehörigen Geistwesen.

Unser mittleres Selbst trägt unseren Vornamen

Die Aufgaben des mittleren Selbst:

Führer, Berater, Lehrer und Tröster für unser unteres Selbst. Das mittlere Selbst verfügt über das Gehirn und damit über den Intellekt und hilft dem unteren Selbst, vor allem, wenn es um Entscheidungen geht, wo der Intellekt eine große Rolle spielt und nicht die Emotionen... Das mittlere Selbst ist Tröster, weil es durch seinen Intellekt die Situation erkennt, die zu Angst, Stress, Zweifel oder Verzweiflung geführt hat und kann durch diese Erkenntnis das unteres Selbst aufklären und trösten.

Das mittlere Selbst muss für unser Leben Verantwortung, Initiative, Willensstärke und Fleiß aufbringen.

Initiative für die Beziehung zu unserem Hohen Selbst.

hat die Pflicht zu lernen, da es über die notwendigen Sinnesorgane verfügt (Augen, Ohren).

Verantwortung für die Auswahl, Charakterisierung und Formulierung von Wünschen und Gebeten.

teilweise Verantwortung für die Gesunderhaltung des Körpers.

(die rein verstandesmäßige Fähigkeit, Krankheiten oder Unpässlichkeiten zu erkennen – diagnostizieren)

Lono ist der Teil, der sich aller inneren und äußeren Einflüsse bewusst ist: Erinnerungen, Gedanken, Ideen, Phantasien, Intuitionen, Gedankenblitze, aber auch Sinneswahrnehmungen wie sehen, riechen, schmecken, hören, tasten – Empfindungen von Tiefe, Bewegung, Druck, Zeit und anderen.

Es steht sozusagen an der Grenze zwischen inneren und äußeren Welten. Seine Hauptaufgabe ist das Entscheiden.

Unser mittleres Selbst besteht auf Ordnung – im Sinne von Regeln, Kategorien und Verstehen – es stützt sich auf die Logik des Verstandes, es liebt Erklärungen (Forscherdrang, Analysen...)

Das wichtigste Werkzeug des mittleren Selbstes ist die Imagination (also die visuelle Vorstellungskraft), sprich die Visualisierung. Wir brauchen diese „Versinnbildlichung" vor allem für die Arbeit mit unserem unteren Selbst, da es mit Bildern mehr anfangen kann, als mit Worten. Auch für das Üben der Telepathie ist gute Visualisierung von Vorteil!

KU – Das untere Selbst (ES, Unterbewusstsein, unbewusstes) / KU (= Herz, Körper, Unterbewusstes)
Unser unteres Selbst, also unser Unterbewusstsein, ist ein selbständiges Geistwesen, hat eine eigene Persönlichkeit und ich somit ansprechbar und erziehbar!

Es ist unser Freund, Helfer, Wächter und Partner – manchmal wird es auch „Bruderselbst" genannt.

Unser unteres Selbst hat einen eigenen Namen!

Die Aufgaben des unteren Selbst:

Steuerung sämtlicher nicht vom Willen kontrollierter Körpertätigkeiten. (Atmung, Blutdruck, Herzschlag, Verdauung, Schweißdrüsen, Gänsehaut, erröten, ...

Die Emotionen – Herd ALLER Emotionen

Psychosomatische Krankheiten (schickt Krankheiten, wenn wir z.b. unserem Körper keine Ruhe gönnen...)

Gedächtnisspeicher (Gehirn=mittleres Selbst – Gedächtnis = unteres Selbst)

Sitz des Gewissens (unmittelbar mit dem Gedächtnis verbunden – „Bauchgehirn")

Telepathie

Hellsehen (auch alle anderen parapsychologischen und medialen Tätigkeiten)

Träume

Das untere Selbst wird oft als „George" oder „Georgie" bezeichnet... im früheren England war es so, dass George meist der „gute Geist", das „Mädchen für alles" im Haus war. Er war der sogenannte Gutshof-VERWALTER. Wenn man also noch keinen Namen für sein unteres Selbst hat, dann gefällt im George auch.
Das untere Selbst ist ein eigenständiges Geistwesen und ist vergleichbar mit einem kleinen Kind. Es fühlt sich ziemlich schnell vernachlässigt und freut sich, wenn wir (mittleres Selbst) mit ihm Kontakt aufnehmen.

Wenn wir das Gefühl haben, dass der Kontakt anfangs nur ein Monolog ist, dann verstehen wir die Botschaften noch nicht richtig... George wird uns eher in Gefühlen oder Gedankenblitzen antworten „wenn etwas in den Sinn" kommt, dann sendet uns George meist eine Botschaft... vielleicht ist es etwas hilfreiches, oder etwas was unser unteres Selbst noch sehr belastet. Wir können dann natürlich nachfragen, was es belastet, dann wird es uns Bilder schicken und unser mittleres Selbst kann dann mit George darüber sprechen, es ihm erklären und auflösen.

Es kann auch stur und bockig reagieren, wenn es sich überfordert fühlt und uns dann in die Irre führen (z.b. bei Experimenten, die es langweilen)

Damit uns unser unteres Selbst besser versteht, können wir vor allem über Bilder mit ihm kommunizieren – also jede Botschaft mit einem visualisierten Bild oder einer Szene unterstützen.

Wenn Dinge scheinbar „einfach so" funktionieren – wie zb. etwas in einem Buch suchen und gleich die richtige Seite aufschlagen > Danke George
Parkplatz > Danke George
Zu „Dingen" geführt werden > Danke George
Botschaften bekommen (Gegenstände, Steine, Karten, etc..) > Danke George
Inneren Wecker stellen „George, ich möchte bitte um 7.00 Uhr frisch und munter, gut ausgeschlafen geweckt werden" > Danke George

George vollkommenes VERTRAUEN schenken – dann funktioniert alles!!!

„Ich, ....., gebe dir, mein guter George, mein volles Vertrauen in deine Arbeit und in unsere erfolgreiche Zusammenarbeit. Genauso kannst und wirst du mir vertrauen!"

Für George gibt es keine Zeit – es gibt keine Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Deshalb kann man jedes Erlebnis, so in die Gefühle holen, als ob's gerade passiert wäre. Das ist für die Aufarbeitung von Schockerlebnissen – egal wie lange sie zurückliegen – ein großer Vorteil, manchmal aber auch ein Nachteil, wenn man von einem negativen Vorfall immer wieder „eingeholt" wird.

Unser George kann uns auch sehr im Umgang mit anderen Menschen helfen, vor allem dann, wenn die Kommunikation über die mittleren Selbste nicht funktioniert. Ist das der Fall, bittet man sein unteres Selbst mit dem anderen unteren Selbst Kontakt aufzunehmen und sendet seine Botschaft.

KANE – Das hohe Selbst (Über-Ich, Überbewusstsein, Schutzengel) / KANE (= Geist, Überbewusstes)
Das Hohe Selbst ist eine Lichtgestalt, ein Lichtwesen von höchster Weisheit, Urteilskraft, Macht, Güte und Gnade. Es ist für uns Führer, Begleiter und Beschützer (unser Schutzengel).

Das Hohe Selbst führt uns zu höheren Bewusstseinsstufen – zu höheren Lichtebenen – es beeinflusst und verändert unsere Zukunft. Es erfüllt alle unsere Wünsche und Gebete, sofern es diese für gut erachtet und diese in unseren Lebensplan passen.

Unser hohes Selbst passt auf, damit wir nicht von unserem Lebensweg abkommen – es wird nie eingreifen, wenn wir auf Kurs sind, sobald wir aber abweichen, begegnen uns kleine Un-, Zu- oder Zwischenfälle, die uns dann wieder auf unseren Weg bringen sollen.

Auch das Hohe Selbst trägt einen Namen – den man in einer Meditation erfahren kann.

Das Hohe Selbst ist verbunden mit der UR-QUELLE – mit der reinen Energie des Universums – immer wenn wir uns mit dem Universum verbinden, geht diese Verbindung über unser Hohes Selbst. Wie sehr Kinder mit dieser Quelle verbunden sind, zeigt uns die Fontanelle, die bei Kindern ja noch geöffnet ist – sie haben einen direkten Kontakt zum hohen Selbst – denn Fons, oder fontis = latein und heißt Quelle – fontana =italienisch heißt ebenfalls Quelle – Fontanelle „die kleine Quelle"... Sprich der „Manafluss" eines Kindes steht dem höheren Selbst ungehindert zur Verfügung. Die Verbindung zu unserem Hohen Selbst ist immer da – möchte man aktiv mit ihm in Kontakt kommen, so wendet man sich an sein unteres Selbst und es stellt die Verbindung her.

Je intensiver wir mit unserem Hohen Selbst in Kontakt kommen, umso besser wird die Verbindung zu Gott und zum göttlichen Funken in uns – somit können wir auch mit unserer Umwelt und mit allen Wesen liebevoller umgehen.

Das Hohe Selbst bringt uns Gott in unsere Reichweite.

Henry Krotoschin vermutet, dass die in der Bibel erwähnten Engel-Heerscharen, unsere Hohen Selbste sind, die uns mit Gott verbinden. Laut Berichten über Nahtod-Erfahrungen, ist es auch das Hohe Selbst, dass uns abholt, wenn wir sterben, bzw. uns sagt, dass wir wieder zurück ins Leben müssen.

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Huna – Das geheime Wissen :Werkzeuge des unteren Selbst

von mirja am 06.12.2012 14:43

Huna – Das geheime Wissen
Werkzeuge des unteren Selbst

 

ALLGEMEINES

Das untere Selbst hat sehr viele Fähigkeiten, die wir – mit ein bisschen Übung – sehr gut für unser alltägliches Leben nützen können. Diese Werkzeuge funktionieren aber immer nur dann wirklich gut, wenn wir im vollsten Vertrauen eine Verbindung zu unserem unteren Selbst herstellen und unser mittleres Selbst gut mit ihm zusammen arbeitet! In den untenstehenden Übungen wird das Untere Selbst immer als George angesprochen, ist der Name des unteren Selbstes bekannt, so sollte man natürlich immer den verwenden!

Wir benötigen für viele Übungen kleine „Portionen" Lebensenergie, deshalb produzieren wir vor den Übungen immer eine kräftige Ladung „Mana-Mana"!

MANA ist Lebensenergie (wie Prana, OD, Chi...), die uns immer zur Verfügung steht. Wir nehmen Mana in Form von Nahrung und vor allem als Wasser zu uns. Wasser hat das stärkste Mana (Wasserfall). Wir können auch Bäume um Mana bitten (Baum umarmen) > danach nicht auf's Bedanken vergessen!

Bitte – öffnet / Danke – schließt

Wir selbst können durch eine einfache Übung auch Mana produzieren und speichern – somit wird es zu einer höheren Form von Mana und heißt Mana Mana – d.h. wir haben abrufbereit immer Mana-Mana zu Verfügung und Energiediebe können uns nichts mehr anhaben...

Auch unser Höheres Selbst oder andere Geistwesen freuen sich über von uns gesendetes Mana – sie senden es dann in erhöhter, transformierter Form wieder an uns zurück – spürbar durch den „Regen des Segens" (ein angenehmer Schauer, der vom Kronenchakra über den Körper läuft) – diese transformierte Form heißt Mana Loa. „Lieber George, wir haben Mana aufgeladen und gespeichert - wir wollen nun versuchen unserem hohen Selbst über einen tiefen Atemzug Mana zu geben – jetzt! Danke!"

Wann Mana aufladen? Wir können theoretisch immer wieder nachfragen, wie viel Mana noch in unserem Speicher vorhanden ist... George fragen, wie viel Prozent noch übrig sind, oder mit einem Pendel nachfragen. Wem das zu mühsam ist... kann einfach täglich in der Früh oder auch Abends Mana aufladen... wir können eh keinen „overload" bekommen, da wir nicht mehr speichern können, als reingeht :)

Mana abrufen: George mit einem tiefen Atemzug das Signal geben, dass wir jetzt etwas von ihm wollen > „Lieber George, bitte gib mir, (eigenen Vornamen einfügen), Mana" oder „Lieber George, bitte gib mir, (eigenen Vornamen einfügen), eine kräftige Ladung Mana" – DANKE GEORGE

Bei Müdigkeit, Erschöpfung, Stress, Krankheit oder vor großen Leistungen (Sport, Prüfung, anstrengende Arbeiten, usw...) können wir zur Unterstützung Mana abrufen..

Blumen Experiment – zwei Vasen mit mehreren Blumen anfüllen – gleiche Pflege – nur einer Vase regelmäßig über die Hände Mana schicken – Welcher Strauß hält länger ?

ÜBUNG MANA aufladen:

Zuerst Lockerungsübung: Schuhe ausziehen!!! Aufrecht hinsetzen – Rücken gerade – Hosenbund oder einengende Kleidung öffnen – Hände locker am Oberschenkel – Fußsohlen am Boden.

Anspannung + Lockerung: Den gesamten Körper anspannen und dann ruckartig die Spannung lösen! ca. 3x

Zehen klimpern, Zehen einrollen > anspannen - entspannen

Zehen aufstellen, Fuß nach vorn oben ziehen, Unterschenkel, Oberschenkel, und Gesäß anspannen – entspannen

Bauch rein und raus - anspannen - entspannen

Brust: einatmen, ausatmen – Schultern zurück anspannen - entspannen

Schultern + Rücken: Fäuste ballen, Unter- und Oberarme fest anspannen - entspannen

Schultern hochziehen, Kopf einklemmen, Rücken anspannen - entspannen

Hals + Nacken anspannen - entspannen

Grimassen schneiden, Stirn runzeln, schielen, Augen rollen, mund weit aufreißen, Zunge rausstrecken, Nase rümpfen – Augen kneifen - anspannen - entspannen

Augen schließen – in den Körper hineinspüren – bewusst hineinhören

Puls fühlen – um den Atemrhythmus zu finden – mindestens 4 Herzschläge ein bzw. ausatmen. NIE SCHNELLER als das Herz schlägt atmen – je langsamer umso besser!

Bevor wir Mana aufladen, reden wir noch mit dem unteren Selbst und sagen ihm jetzt, dass wir gemeinsam Mana-Mana aufladen „George, wir beide produzieren nun Mana - durch unser gemeinsames Wollen und durch unseren Atem, den wir in die Verdauungsorgane lenken."

Richtig atmen: Zuerst den Bauch weit rausstrecken und Luft einströmen lassen. Tief weiteratmen, bis die gesamte Lunge mit Luft gefüllt ist. Dabei langsam bis 4 zählen. Alles öffnet sich, wird weit, die Schultern und der Brustkorb heben sich automatisch durch die eindringende Luft. 1..........2...........3................4............. Atempause

Bauch einziehen – die Luft von unten aus dem Bauch und aus der Lunge herauspressen, langsam herauspressen – bis alles draußen ist. Darauf achten, dass keine Luft drinnen bleibt, alles alte MUSS raus !!!

1...............2.................3................4............... Atempause

Wieder einatmen – Bauch rausstrecken... und noch 7x wiederholen

Die Atemübung dauert 8 tiefe Atemzüge – nach Abschluss der Atemübung sprechen wir wieder mit „George" und sagen: „Wir haben jetzt gemeinsam Mana-Mana aufgeladen und speichern es. Wir können jederzeit darauf zurückgreifen und du schickst mir bitte Mana-Mana, wann immer ich dich darum bitte. Danke, George"

LICHT
Wie wichtig LICHT für uns ist, brauche ich wohl kaum hier aufschreiben – ohne Licht würden wir nicht existieren – es ist ein lebensnotwendiges „Element". Licht ist ein reinigendes, schützendes, kraftspendendes Mittel, das uns jeden Tag zur Verfügung gestellt wird!
Auch wir können und sollen es selbst herstellen und zwar mit Hilfe des unteren Selbst. Wir können Mana in GEISTIGES Licht umwandeln und damit z.B. Räume füllen – negative oder störende Energien werden im Licht transformiert, es ist wie „geistiges Ausräuchern". Die Räume sind gereinigt, geschützt und werden geheilt. Natürlich kann man auch Gegenstände mit dieser Methode mit Licht umhüllen bzw. auch Menschen und Tiere dadurch reinigen, schützen und heilen.

LICHTPYRAMIDE
Ursprünglich waren die Pyramiden keine Begräbnisstätten, sondern eher Einweihungplätze – erst später ließen sich manche Pharaonen ihre Gräber darin erbauen, weil die Pyramiden eine interessante Eigenschaft aufwiesen – organische Stoffe verwesen darin nicht, sondern bleiben sehr lange frisch und vertrocknen dann ohne sich zu zersetzen. Warum das so ist, konnte bis heute (wissenschaftlich) nicht erklärt werden.
Wir nützen die Kraft der Lichtpyramide vor allem für unseren Schutz vor negativen Angriffen, als Energiereservoir und geistigen Rückzugsort.
Nachdem wir die Pyramide über uns errichtet haben, verdreifachen wir die Pyramide und füllen sie mit geistigem Licht. Wer wissen will, wie man eine Lichtpyramide errichtet, kann mir gerne ein Mail schreiben und bekommt von mir dann die Anleitung zugeschickt (Mail an Sabine: office@sidea.at)
Sobald wir einmal für uns eine Lichtpyramide geschaffen haben, begleitet sie uns unser Leben lang und wir können auch für andere eine Lichtpyramide erschaffen – hier reicht es aus, sich den Menschen, das Tier, das Haus, etc. in einer Lichtpyramide vorzustellen – sprich zu visualisieren.

VISUALISIEREN
Visualisieren heißt nichts anderes, als sich ein Bild vor das geistige Auge zu holen. Wir brauchen diese geistigen Bilder um damit mit unserem unteren Selbst kommunizieren zu können – d.h. eigentlich, dass es ein Werkzeug des mittleren Selbst ist. Unser unteres Selbst kann besser mit Bildern arbeiten, als mit Worten. Gutes Visualisieren ist bei der Telepathie oder auch bei unseren Wünschen ans Universum (auch Gebete genannt) von Vorteil.

AKA-KÖRPER
Jedes unserer drei Selbste (Geistwesen) hat einen Körper aus „Schattenstoff" (genannt Kino-Aka – Kino=Körper, Aka= u.a. schattenhaft). [In unserem Sprachgebrauch reden wir hier meistens von unserer Aura mit ihren einzelnen Schichten.] Die Schattenkörper des bewussten und des unterbewussten Geistes durchdringen und vermischen sich mit dem physischen Körper – können aber in diesen ein- oder auch heraustreten (z.b. Astralreisen, Träume).

AKA-SCHNUR
Die so genannte Aka-Schnur, kennen wir vielleicht auch als Silberschnur, die alles mit allem verbindet. Das untere Selbst bildet diese Aka-Fäden und zwar zu jedem Mensch, Tier oder Gegenstand – auch zu Erlebnissen – und diese Fäden können je nach Intensität der Begegnung zu richtig, dicken Seilen heranwachsen. Je intensiver wir mit jemanden oder etwas Kontakt haben, umso dicker und stärker wird die Aka-Schnur. Wir können uns das ungefähr so vorstellen: Das untere Selbst schickt ganz dünne Fäden aus unserem Solarplexus aus, die überall, wo unsere Energie hinkommt, kleben bleiben. Wir sind also alle miteinander dicht vernetzt und verwoben. Diese Schnüre können nicht getrennt werden – nur stillgelegt und jederzeit wieder aktiviert werden – natürlich nicht nur von uns, auch von Menschen, die uns nicht so wohlgesonnen sind – deshalb ist der Schutz durch die Lichtpyramide so wichtig!

Ohne diese Aka-Fäden, könnten wir aber auch mit anderen Menschen keine telepathische Verbindung aufnehmen (wie wir alle wissen, funktioniert das bei engvertrauten Menschen sehr gut – da ist auch die Aka-Schnur ein dickes, starkes Seil...)

Da wir unsere Energie in manchen Situationen einfach „liegen" gelassen haben und uns auch deshalb manche Szenen unseres Lebens immer wieder einfallen, ist es wichtig uns unsere Energie auch wieder zu holen! Das geht so: Man setzt sich bequem auf einen Sessel und sich in eine vergangene Situation versetzen, die uns Energie geraubt hat – Kopf nach links gedreht über der Schulter... wir atmen tief ein und bitten darum, dass unsere Energie, die wir dort liegen gelassen haben, wieder zu uns zurück kommt – Kopf langsam auf die rechte Seite drehen und langsam ausatmen – die verlorene Energie wird jetzt langsam meinem Körper zugeführt.

AKA-FINGER
Wir können die Aka-Schnüre auch ganz bewusst für uns einsetzen und zwar in Form unseres Aka-Fingers. Es ist eine der charakteristischen Fähigkeiten des unteren Selbstes, dass es „Fühler" ausstrecken kann, um mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Geistwesen oder Dingen Kontakt aufzunehmen. Entlang dieser Aka-Schnur, oder des Aka-Fingers können Eindrücke in beide Richtungen vermittelt werden – d.h. wir können empfangen und senden – was vor allem für die Telepathie sehr wichtig ist. Übung: Aka Finger in verschlossene Boxen mit unbekannten Inhalt "reinschauen" lassen - Aka Finger unter verdeckte Karten "schauen" lassen

TELEPATHIE
Die Telepathie ist für uns nicht nur eine interessante Kommunikationsart, wir dürfen nicht vergessen, dass alle Gebete (Wünsche), die wir aussenden, telepathischer Art sind! Erst wenn wir fähig sind telepathisch mit unserem Höheren Selbst Kontakt aufzunehmen – wobei der Weg immer über das untere Selbst führt – können unsere Gebete oder Wünsche Erfüllung finden.

Die Telepathie funktioniert indem das mittlere Selbst ein Bild visualisiert, es ans untere Selbst schickt und dieses seinen Aka-Finger nach dem Empfänger ausstreckt und das Bild mitschickt. Kommt ein Bild beim Empfänger an, so übermittelt das untere Selbst des Empfängers das Bild an das mittlere Selbst des Empfängers.

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Das Hunagebet

von mirja am 06.12.2012 14:46

Das Hunagebet

 

In einer schamanischen Reise können Sie mit ihrem Krafttier Kontakt aufnehmen um ihm ihre Wünsche mitzuteilen. Sie übergeben dem Krafttier den Wunsch und lassen es darauf beruhen. Ich lernte damals, daß es dann in der Hand der Geister und der Verbündeten liegt, diesen Wunsch umzusetzen oder auch nicht, wobei auch noch Erwähnung fand, das Wünsche für Andere grundsätzlich eher in Erfüllung gingen als Wünsche, die Sie für sich selbst haben. Das Hunagebet geht da einen anderen, sehr viel wirkungsvolleren Weg. Es besteht aus mehreren Schritten. Allerdings ist es notwendig, das das Untere Selbst keinerlei schlechtes Gewissen hat und der Kontakt zum Mittleren und Hohen Selbst einigermaßen reibungslos funktioniert.

Zunächst einmal ist es von großer Wichtigkeit, daß Sie sich absolut klar über ihren Wunsch sind. Das bedeutet auch, daß Sie sich Gedanken über die Konsequenzen ihres Wunsches machen. Ich illustriere das an einem Beispiel, direkt aus dem Leben. Nehmen wir als Beispiel einen Wunsch nach einem schönen Haus in der Natur, das preisgünstig ist und genau ihren Vorstellungen entsprechen soll. Aus diesem eher allgemeinen Wunsch müssen Sie nun eine konkrete Vorstellung erschaffen. Ihnen muß gerade bei solchen eher großen Wünschen klar sein, daß es sehr viele Schicksale und Menschen beeinflussen wird, wenn ihr Wunsch in Erfüllung gehen soll. Deutlich wird Ihnen das vielleicht auch, wenn Sie bedenken, wieviele Menschen an dem Bau dieses Hauses beteiligt sein werden, wo in der Natur es steht oder ob dafür auch ein großer Bereich der Natur zerstört werden muß. Die Zeit und das Geld sind beide weitere wichtige Faktoren, die zu bedenken sind. Je größer also ein Wunsch ist, desto unwahrscheinlicher ist es zunächst, daß er auch erfüllt wird. Aus welchen Gründen möchten Sie ein solches Haus in der Natur? Eine Frage, die Sie bei jedem ihrer Wünsche analog genauer analysieren solltest - immerhin übergeben Sie den Wunsch dem Hohen Selbst, welches nur allzu gerne versucht, ihn in der Wirklichkeit zu manifestieren.

All das haben Sie nun reiflich überlegt und in Erwägung gezogen. Nun ist es wichtig, daß Sie sich genau darüber klar werden, wie Sie den Wunsch formulieren. Im Hunagebet können Sie nur Wünsche formulieren, die keinerlei Schaden anrichten - weder bei Ihnen, noch bei Mitmenschen oder ihrer Umwelt. Diese Einschränkung wird Ihnen eher einleuchten, wenn ich Ihnen noch einmal ins Bewußtsein rufe, daß Sie das Hunagebet an das Hohe Selbst richten, und nicht an bösartige Wesen. Es ist wichtig, daß Sie sich Zeit nehmen, den Wunsch und das dazugehörende Gebet genau zu formulieren und am besten auch niederschreiben. Dabei sollte der Wunsch immer positiv formuliert werden. Negationen haben keinen Platz im Gebet (Anstelle: Erlöse mich von meiner Krankheit ist Schenke mir Gesundheit - sehr viel besser. Das Beispiel habe ich aus Krotoschins Buch "Huna-Praxis", Seite 157). Während dieser Zeit arbeiten Sie bereits mit dem Unteren Selbst eng zusammen. Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht, bei Wünschen auch die emotionale Komponente zu berücksichtigen in dem ich mir dabei auch die Frage stelle, wie ich mich bei einer Wunscherfüllung fühlen möchte - natürlich sollte ich mich dabei ja glücklich fühlen! In der Sigillenmagie wird dieser Umstand leider gerne übersehen und es kommt dann zu echten Fehlern, so daß ein Geldwunsch sich für Sie oder für ihre Umwelt negativ auswirken kann, obwohl eigentlich ihr Wunsch erfüllt wurde.

Der nächste Schritt, bevor Sie das Hunagebet beginnen, ist noch eine symbolische Darstellung des Wunsches. Ich selber male mir den Wunsch in meiner inneren Sicht detailliert aus und verwende dieses innere Bild zur Wunscherfüllung. Sie können auch ein abstrakteres Symbol erschaffen, das ihren Wunsch symbolisiert. Es kann ihnen während dieser Phase geschehen, daß Sie nicht weiterkommen bei der richtigen Formulierung und auf der Stelle treten. Es könnte in diesem Fall die Möglichkeit bestehen, daß Sie sich über das Gebet selbst Gedanken machen, warum Sie auf der Stelle treten. Ein Geistesblitz ihres Hohen Selbstes kann Ihnen das auch klar machen: "Das Gebet ist nicht gut!" - manchmal wird das Mittlere Selbst vom Hohen Selbst auch direkt erzogen.

Das Hunagebet wird gebetet, um in Erfüllung zu gehen und nicht zum reinen Selbstzweck, wie Gebete gerne verwendet werden. Um eine mögliche Erfüllung zu erreichen, werden in der Literatur mehrere Schritte angegeben. Der erste Schritt ist eine Mana-Aufladung, die Sie durchführen: unter www.ipn.at finden Sie einige kostenlose e-Books, in denen eine effiziente Form des Kundaliniyogas beschrieben wird. Eggetsbergers Übungen sind genauso gut dazu geeignet, eine Mana-Aufladung zu bewerkstelligen. Sie können auch noch einmal den Artikel über Wille und Energie lesen, in dem ich bereits einiges zu diesem Thema ausgeführt habe. Als nächstes meditieren Sie über das Hohe Selbst und was es für Sie bedeutet, welchen Kontakt Sie mit ihm pflegen. Dann übergeben Sie mit einigen Worten dem Hohen Selbst das aufgestaute Mana als Opfergabe. Das können Sie relativ einfach erreichen, in dem Sie beispielsweise formulieren: "Dieses Mana ist für dich selbst bestimmt, du kannst es verwenden wie du es für richtig erachtest. Diese kleine Opfergabe kommt von meinem Herzen." - Nun beten Sie das von Ihnen verfaßte Gebet, in dem Sie ihrem Hohen Selbst die Bitte vortragen. Als nächstes laden Sie das Bild oder das Symbol, das ihr Gebet repräsentiert, mit Mana auf. Nach der Ladung des Symbols oder Bildes wiederholen Sie noch zweimal in tiefem Vertrauen das Gebet. Der vorletzte Schritt ist eine weitere, sehr starke Managabe über die Akaschnur des Unteren Selbstes an das Hohe Selbst, um eine Verwirklichung des Gebetes anzustoßen. Der letzte Schritt ist eine schlichte Danksagung an das Hohe Selbst.

Das Mana des Unteren Selbstes wird durch die stille Verbrennung, die in den Körperzellen stattfindet, erzeugt. Es liegt also nahe, den Prozess anzuregen und spezifisch auf die Mana Erzeugung auszurichten, wenn Sie eine Manahochladung ausführen wollen. Sprechen Sie zu ihrem Unteren Selbst, dem Sie auch einen Namen geben können, und erklären Sie ihm ihre Absicht: "Liebes Unteres Selbst! Ich möchte nun, daß du mit mir zusammen Mana erzeugst. Ich bitte dich mir dabei zu helfen, Mana zu erzeugen, das wir für das Gebet dringend nötig haben." - Diesen oder einen vergleichbaren Satz sprechen Sie laut aus, denn gedachte Worte sind längst nicht so wirksam wie gesprochene. Atmen Sie ruhig und tief, keine Hyperventilation! Während des Atmens stellen Sie sich vor, wie Energie in den Körper strömt und verteilt wird. Unterstützend ist es sinnvoll, mit den Armen einholende Bewegungen beim Atmen durchzuführen - damit wird dem Unteren Selbst noch einmal klar gemacht, worum es geht. Eine erfolgreiche Mana-Aufladung läßt sich mit dem Pendel oder der Wünschelrute nachweisen.

Etwas erbeten bedeutet manchmal auch, Geduld zu haben. Ein einmaliges Gebet alleine genügt eher selten. Sie werden nicht vermeiden können, das Gebet regelmäßig zu wiederholen, solange bis ihr Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Gerade bei großen Wünschen kann das einige Zeit in Anspruch nehmen. Es gibt Gebete, beispielsweise um Gesundheit oder Weisheit, die Dauerbrenner sind, solange Sie leben. Sie können sie täglich wiederholen. Gebete können auch langweilig oder fad werden, wenn sie über Jahre hinweg unverändert wiederholt werden. Einfach umformulieren, oder darüber nachdenken, ob das Gebet als solches noch einen Zweck erfüllt. Was ich für sehr wichtig bei dem aktiven Hunagebet erachte ist, daß ich mich dann nicht zurücklehne, und darauf warte, daß es Mana vom Himmel regnet, sondern mich selbst dann aktiv auch darum bemühe, daß mein Wunsch die Möglichkeit hat, sich zu manifestieren. Ich nenne das gerne "Dem Gebet einen Kanal eröffnen um sich zu manifestieren".

In Lak´ech
mirja, 12-IX

Geh´ langsam, du musst nur auf dich selbst zugeh´n! :P

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